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Praxis-Depesche 9/2022
Masern – eine gesellschaftliche Betrachtung

Vor der Einführung der Masernimpfung zu Beginn der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden laut Robert Koch-Institut (RKI) Masern-Epidemien alle zwei bis drei Jahre beobachtet. Jährlich traten weltweit geschätzt zwei bis drei Millionen masernbedingte Todesfälle auf. Allerdings konnten zwischen 2000 und 2017 weltweit auch rund 21 Millionen Masern-Todesfälle durch Impfungen verhindert werden. Trotz einer seit Jahrzehnten verfügbaren, sicheren und wirksamen Impfung starben im Jahr 2018 mehr als 140.000 Menschen aufgrund von Masern (besonders Kinder bis zu fünf Jahren). In den letzten Jahren ist es in Europa und weltweit erneut zu einem deutlichen Anstieg von Masernfällen gekommen – und die COVID-19-Pandemie könnte die Situation weiter verschärfen.
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