Primärprävention Pneumonie
Die Pneumonie gehört weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Bestimmte Komorbiditäten können die Entwicklung einer Pneumonie begünstigen. Noch zu selten werden präventive Maßnahmen für Risikogruppen standardmäßig angewendet.
Kasuistik
Ein Fall von sekundärem Atemwegsversagen durch eine Obstruktion des rechten Bronchus aufgrund einer dilatierten rechten Pulmonalarterie macht auf eine seltene Differenzialdiagnose bei Patienten mit pulmonaler Hypertension und Dyspnoe aufmerksam.
Schneller zur Diagnose
Bei Frauen manifestiert sich die COPD oft anders als bei Männern. Dennoch orientieren sich noch immer viele Ärzte am „männlichen Standard“.
Praxistipp
Der Wert der eosinophilen Granulozyten im Blut (Eos) ist ein wichtiger Marker bei der Diagnose und Therapie der COPD. Insbesondere die Sinnhaftigkeit einer ICS-Therapie (inhalative Kortikosteroide) wird heute häufig vom Eos-Wert abhängig gemacht. Als Schwellenwert gelten 300 ...
Praxistipp
Protonenpumpen-Inhibitoren sind in der letzten Zeit aufgrund potenzieller Nebenwirkungen in die Kritik geraten. Allerdings erlaubt die Datenlage kaum sichere Aussagen zur langfristigen Einnahme. Zusätzliche Einsichten kommen jetzt von Patienten mit dem seltenen Zollinger-Ellison-...
Schwangerschaft und Rauchen
Während in den letzten Jahrzehnten immer weniger Frauen während der Schwangerschaft rauchten, stieg gleichzeitig die Inzidenz der Zöliakie bei Kindern. Ob hier möglicherweise ein Zusammenhang besteht, wollten norwegische Forscher in einer kürzlich publizierten ...
Perspektive
Bei einem Morbus Crohn kann es zu Strikturen im Bereich des Dünndarms kommen. Diese werden entweder mit einer endoskopischen Ballondilatation oder einem chirurgischen Eingriff behandelt (z. B. Dünndarmteilresektion oder Strikturoplastik). Patienten nach Dilatationseingriffen ...
COPD und GERD
Eine gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) kann mit Exazerbationssymptomen einer COPD assoziiert sein. Das ist schon deshalb interessant, da COPD-Exazerbationen mit einer erhöhten Mortalität der Patienten assoziiert sein können. Nun untersuchte eine Metaanalyse ...
NSTEMI
Myokardinfarkte ohne ST-Strecken- Hebung können unterschiedliche Pathomechanismen haben. Für eine optimale Therapie, von der die Patienten am meisten profitieren, ist es wichtig, zwischen diesen zu differenzieren.
Kasuistik
Manchmal tritt bei Herzinsuffizienz unter Belastung ein Linksschenkelblock auf. Er verstärkt die Beschwerden und geht mit einer ungünstigen Prognose einher. Eigentlich keine Indikation für eine Resynchronisationstherapie.
Schneller NSTEMI-Ausschluss
Beim Verdacht auf einen Nichthebungs-Myokardinfarkt (NSTEMI) wird die zweimalige Bestimmung des konventionellen Troponins (cTn) im Abstand von sechs bis neun Stunden empfohlen. Vielleicht gibt es aber auch einen Algorithmus, der nach drei Stunden Klarheit verschafft.
Schilddrüse
Das Ziel einer Studie war es, immunvermittelte Mechanismen bei gleichzeitiger Hashimoto-Thyreoiditis (HT) aufzuklären, welche die Progression des papillären Schilddrüsenkarzinoms (PTC) beeinflussen könnten.
Nebenniereninsuffizienz
In einer aktuellen Studie wurden neue Einblicke in die Genetik der primären Nebenniereninsuffizienz (PAI) beschrieben.
Gestationsdiabetes
In einer aktuellen finnischen Studie wurde untersucht, ob die Prävalenz von Gestationsdiabetes mellitus (GDM) im ersten Trimester in Abhängigkeit von der täglichen Sonnenscheindauer variiert.
Anti-PD-1-Therapie mit Nebenwirkung
Anti-programmed-cell-death-1 (PD-1)-Therapien werden zunehmend bei onkologischen Erkrankungen eingesetzt, können aber auch immunsystembezogene Nebenwirkungen haben. Nun wurde der erste Fall einer bemerkenswerten synchronen Entstehung zweier Erkrankungen durch eine Anti-PD-1-Therapie ...