Herzinsuffizienz
Bisher galt die Annahme, dass ACE-Hemmer und Betablocker die Prognose einer Herzinsuffizienz verbessern, Diuretika jedoch nur die Symptome lindern. Jetzt zeigt eine Subanalyse der TORIC-Studie (TORasemide In patients with Congestive heart failure in NYHA class II-III), dass das ...
Herzinsuffizienz
Amlodipin, langwirkender Kalziumantagonist der neuesten Generation, verschlechtert im Gegensatz zu Vorläufersubstanzen die Belastungstoleranz nicht. Als Ergänzung zur Standardtherapie der Herzinsuffizienz sind keine unerwünschten Effekte zu erwarten.
Herzinsuffizienz
Die COPERNICUS-Studie (Carvedilol Prospective Randomized Cumulative Survival) ging der Frage nach, ob Carvedilol, ein Betablocker mit zusätzlichen vasodilatatierenden Eigenschaften, auch bei Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium IV erfolgreich eingesetzt werden kann.
Mehrfachwirkung bei Herzinsuffizienz
In der RALES-Studie wurde die Mortalität von Patienten mit Herzinsuffizienz, die zusätzlich zur Standardtherapie das Diuretikum Spironolacton erhalten hatten, um 30% reduziert. Anscheinend kommt der Überlebensvorteil teilweise durch Verbesserung der Endothelfunktion und Verstärkung der ...
Primäre Hypercholesterinämie
Durch die zusätzliche Gabe von Fluvastatin zu Fenofibrat werden die Konzentrationen der atherogenen Lipide im Vergleich zur Fenofibrat-Monotherapie noch effektiver gesenkt. Dies geht jedoch nicht auf Kosten der guten Verträglichkeit.
Instabile Angina pectoris
Patienten mit instabiler Angina pectoris oder Non-Q-Wave-Infarkt werden traditionell intravenös mit unfraktioniertem Heparin behandelt. Mittlerweile zeigen zahlreiche Studien, dass die subkutane Gabe eines niedermolekularen Heparins (LMWH) wie Dalteparin eine überlegene Alternative in der ...
Myokard-Durchblutung
Die langfristige Gabe des ACE-Hemmers verbessert bei KHK die endothelabhängige Vasodilatation. Es scheint aber auch sehr prompte Effekte dieser Art zu geben.
Atherosklerose
Das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall hängt nicht so sehr von der Abnahme des Gefäßlumens und des Blutflusses durch die Atherosklerose ab. Das Problem steckt vielmehr in der Qualität der Plaques. Der in der HOPE-Studie für Ramipril belegte gefäßprotektive Nutzen hängt wahrscheinlich...
Statine bei Hyperlipidämie
Hyperlipidämie ist ein wichtiger Risikofaktor für Morbidität und Mortalität nach Nierentransplantation. Betroffene mit schwer kontrollierbarem Lipidprofil profitieren von einer Niedrigdosis-Therapie mit Atorvastatin.
Essenzielle Hypertonie
Nach wie vor ist die Therapie der essenziellen Hypertonie stark verbesserungsbedürftig: Zu wenige Patienten werden den geforderten Zielblutdruckwerten entsprechend adäquat antihypertensiv eingestellt. Eine effektive und verträgliche Therapieoption zur Normalisierung der Blutdruckwerte ...
Primäre pulmonale Hypertonie
Patienten mit primärer pulmonaler Therapie können offenbar von einer Langzeittherapie mit vernebelter verdünnter Iloprost-Lösung (Iloprost-Aerosol) profitieren.
Hypertonie
Wirksam und nebenwirkungsarm wollen alle Antihypertensiva sein. Dass sie bei Einmalgabe den Blutdruck einen vollen Tag unter Kontrolle halten, ist eine Forderung, der z. B. manche AT1-Blocker nicht gerecht werden.
Essenzielle Hypertonie
Bei jedem zweiten Hochdruckkranken ist eine Kombinationsbehandlung mit mehreren Antihypertensiva indiziert. Die Fixkombination von Candesartan mit dem Diuretikum Hydrochlorothiazid hat sich als sehr wirkungsvoll erwiesen.
Antihypertensive Therapie
Nach wie vor besteht bei der Hochdruckerkrankung dringender Handlungsbedarf: Mit steigendem Blutdruck nimmt das Hirninfarkt-Risiko exorbitant zu. AT1-Rezeptor-Antagonisten wie Eprosartan bieten eine nebenwirkungsarme Behandlungsmöglichkeit.
Kalziumantagonist der dritten Generation
Kalziumantagonisten aus der Gruppe der 1,4-Dihydropyridine werden weltweit zur Behandlung der Hypertonie eingesetzt. Eine fortschrittliche Substanz aus dieser Klasse mit vorteilhaften Eigenschaften ist Lercanidipin.