Die perkutane Koronarintervention (PCI) ist die häufigste Methode der Koronar-revaskularisierung. Wie sie sich auf den Verlauf nachfolgender akuter Koronarsyndrome (ACS) auswirkt, untersuchte man in einer internationalen Studie.
Prävention bei KHK
Die evidenzbasierten Daten für eine Behandlungsempfehlung erhöhter LDL-Cholesterin-Werte erscheinen angesichts der kürzlich publizierten TNT-Studie (Treating to New Targets) in einem neuen Licht.
Akutes Koronarsyndrom
Die Leitlinien zum akuten Koronarsyndrom von American College of Cardiology und American Heart Association werden in den USA u. a. wegen ihrer Komplexität nur ungenügend umgesetzt.
In einer multinationalen Studie wurde untersucht, wie sich der klinische Verlauf von akuten Koronarpatienten unterscheidet, je nachdem ob sie in ein Krankenhaus mit oder ohne Herzkatheterlabor eingeliefert wurden.
Von 28 825 Patienten wurden 77% in ein Hospital mit Kathetermöglichkeit ...
Angina pectoris
Das langwirkende Nitrat Pentaerythrityltetranitrat (PETN) besitzt im Vergleich zu Isosorbiddinitrat (ISDN) bei stabiler Angina pectoris Vorteile: Es verbessert die Belastbarkeit stärker, verhindert mehr Angina-pectoris-Attacken und ist besser verträglich.
In der Sekundärprävention der KHK ist ASS eine obligate und lebenslang durchzuführende Therapie. Doch was passiert, wenn man es weglässt?
Koronarstenosen
Die Beurteilung von Läsionen der linken Hauptkoronarie (RIVA) mithilfe der Koronarangiographie stellt oft eine diagnostische Herausforderung dar; hilfreich scheint hier eine Strategie mit intravaskulärem Ultraschall (IVUS).
Die fraktionale Flussreserve (FFR) ist ein kürzlich eingeführter Funktionsindex der Schwere einer Stenose und wird definiert als maximal erreichbarer Blutfluss bei Stenose dividiert durch den normalen maximalen Fluss, wenn keine Stenose vorhanden wäre. Welchen prognostischen Wert die FFR ...
KHK bei Diabetikern
KHK-Patienten mit Diabetes weisen sowohl nach chirurgischer Revaskularisierung als auch nach perkutaner Koronarintervention schlechtere Ergebnisse auf als Nichtdiabetiker. Restenosen und die Notwendigkeit erneuter Revaskularisierungen sind bei ihnen häufiger und begrenzen die Haltbarkeit ...
Off-pump-Koronar-Bypass
Zwar sind die kurzfristigen Ergebnisse von koronaren Bypass-OPs ohne Herz-Lungen-Maschine gut dokumentiert, doch gibt es nur wenige Langzeitdaten. Resultate aus Kontroll-Angiogrammen mehrerer Jahre nach dem Eingriff geben Aufschluss.
Obwohl beide Geschlechter ähnlich häufig von KHK betroffen sind und Stentimplantationen bei ihnen gleich gut verlaufen, gilt das Komplikations- und Sterberisiko für Frauen als doppelt so hoch. US-Forscher wollten herausfinden, welche Faktoren dafür verantwortlich sind.
Koronare Restenosen
Intrakoronare Stents helfen vielen Patienten mit KHK langfristig; doch ein nicht unwesentlicher Anteil der so Behandelten erleidet eine Restenose bei liegendem Stent (In-Stent-Restenosen, ISR). Die Ursachen können vielfältig sein: biologisch, eingriffsbedingt, durch Begleitkrankheiten, ...
Der grundsätzliche Anspruch der gesetzlich Krankenversicherten auf Bereitstellung der benötigten Arzneimittel besteht nur für solche Therapien, die sich bei dem vorhandenen Krankheitsbild als zweckmäßig und wirtschaftlich erwiesen haben und deren Qualität und Wirksamkeit dem allgemeinen ...
Frischer Infarkt
Die CLARITY-TIMI-28-Studie und die COMMIT/CCS-2-Studie liefern neue Ergebnisse, die zeigen, dass Clopidogrel eine einfache und sichere Erweiterung der Standardtherapie bei ST-Hebungs-Infarkt darstellt. Clopidogrel sollte so früh wie möglich eingesetzt werden.
Von perkutanen koronaren Mehrgefäß-Eingriffen bald nach akutem Infarkt wird eher abgeraten, weil die Komplikationsgefahr erhöht sein könnte.