Disruptives Verhalten bei Kindern
Wie eine niederländische Studie zeigt, kann eine präventive Verhaltenstherapie bei Kindern mit disruptivem Verhalten (verschiedene Formen von asozialem Verhalten) späterem Drogenmissbrauch vorbeugen.
Epidemiologen der Universität Turin waren neugierig, ob sich die Wirksamkeit des allgemeinen Rauchverbotes in Italien schon nach kurzer Zeit in Zahlen niederschlägt. Und siehe da: Seit Beginn des Rauchverbotes in der Öffentlichkeit sank die Zahl der Klinikeinweisungen wegen akuten ...
Den meisten Rauchern fällt das Aufhören schwer; Rückfälle sind häufig. Es gibt Hinweise, dass die Inselregion des Gehirns hier eine wichtige Rolle spielt.
Aktives und passives Rauchen
Nikotinabusus ist eine der wichtigsten, vermeidbaren Ursachen kardiovaskulärer Erkrankungen. In einer großen multizentrischen Fall-Kontrollstudie wurde nun der Einfluss von aktivem und passivem Rauchen auf das Herzinfarkt-Risiko ausgewertet.
Ein Arbeitnehmer, der eine Entziehungskur durchgeführt hat, kennt in der Regel die Gefahren des Alkohols für sich selbst sehr genau. Wird er nach erfolgreicher Beendigung der Entwöhnungskur und nach einer Zeit der Abstinenz dennoch wieder rückfällig, so spricht die Lebenserfahrung dafür, ...
Die lebenslange Bereitschaft zur Weiterbildung hängt u. a. von der Fähigkeit ab, Wissenslücken zu erkennen und sich entsprechend fortzubilden. Wie genau sich der Arzt dabei selbst einschätzen kann, wurde kürzlich in Kanada untersucht. Dabei fanden sich große Unterschiede zwischen Selbst- ...
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die nächste Influenza-Pandemie von Asien ausgehen. Wie gut ist die Vorbereitung?
Wenn neue Medikamente auf den Markt kommen, ist es Sache der Ärzte, Nebeneffekte zu melden. Leider geschieht das nicht in ausreichendem Maße. Ein Schulungsprogramm, das Abhilfe schaffen soll, wurde jetzt im Vergleich mit Interventions- und Kontrollgruppe geprüft. Man wollte feststellen, ob...
Hohes Ansteckungsrisiko
Die Zahl der jährlichen HIV-Neuinfektionen ist in den Industrieländern in den letzten Jahren konstant geblieben. Die meis ten Menschen infizieren sich bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder i. v.-Drogenabusus. Leider praktizieren ca. 33% der HIV-Infizierten ungeschützten ...
AIDS-Kranke
Viele AIDS-Patienten leiden unter leichten Depressionen. Psychopharmaka werden ungern verschrieben, da möglicherweise Wechselwirkungen mit den antiretroviralen Medikamenten auftreten können. Eine alternative Behandlungsmöglichkeit ist die Einnahme anaboler Steroide.
HIV-infizierte Kinder
Für die meisten Medikamente liegen nur begrenzte Informationen über Pharmakodynamik und -kinetik bei Kindern vor. Das Beispiel der Verordnung von antiretroviralen Medikamenten für HIV-infizierte Kinder verdeutlicht die damit verbundenen Probleme.
Infertilitäts-Abklärung
Bei der Abklärung männlicher Fertilitätsstörungen lohnt es sich, besonders auf die Beweglichkeit der Spermien zu achten. Sie verrät mehr als die Morphologie.
Penisimplantate
Neurologische Systemerkrankungen oder Rückenmarksverletzungen können zu erektiler Dysfunktion oder Harn inkontinenz führen. Wenn die Medikation versagt, besteht die Möglichkeit die Beschwerden durch ein Penisimplantat zu lindern. In Jena wurde jetzt untersucht, ob Penisimplantate ...
Auch Männer sind betroffen
Östrogene spielen im Knochenstoffwechsel von Frauen eine wichtige Rolle. Niedrige Spiegel können aber auch bei Männern zu erniedrigter Knochendichte führen. Beeinflussen die Östrogenspiegel bei Männern auch das Risiko für Hüftfrakturen?
Urologie, Hamburg, September 2006
Über erektile Dysfunktion wird heute offener gesprochen als früher und mehr geforscht denn je. Neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet tragen auch dazu bei, der sexuellen Probleme der Patienten nach Therapie eines Prostatakarzinoms Herr zu werden.